Bei wechselhaftem Aprilwetter lieferten die Athletinnen und Athleten unseres Vereins am 16. und 17. Mai bei den Winckelmann-Games in Stendal starke Leistungen ab. Von den jüngsten Nachwuchstalenten bis zu den Masters zeigte das Team großen Einsatz, beeindruckende Bestleistungen und jede Menge Kampfgeist. Am Ende standen 17 Siege sowie 15 weitere Podestplätze zu Buche.
In der Altersklasse M10 sorgte Luke Rabe für das erste Ausrufezeichen. Mit starken 39,47 Metern gewann er den Ballwurf souverän und kratzte bereits an der 40-Meter-Marke. Benjamin Cole kämpfte sich in der M11 ins Finale über 50 Meter und sprintete dort auf Rang sieben. In der M12 steigerte sich Ron Lindgreen im Speerwurf deutlich und belohnte sich mit Platz drei sowie einer Weite von 19,83 Metern.
Für eines der Highlights des Wochenendes sorgte Piet Heinicke. Nachdem er am Vortag seine persönliche Bestleistung über 800 Meter auf 2:31,52 Minuten verbessert hatte, legte er über 2000 Meter eindrucksvoll nach. In starken 7:07,16 Minuten stürmte er zum Sieg. Omar Alhajjh überzeugte im Finale über 75 Meter mit schnellen 10,60 Sekunden und belegte Platz vier. Im Speerwurf zeigte Robin Detzner seine ganze Klasse. Mit hervorragenden 33,54 Metern sicherte er sich den Tagessieg. Alle drei Athleten starten in der Altersklasse M13.
In der männlichen U18 sprintete Hugo Wienbrock über 200 Meter in starken 26,99 Sekunden auf Platz fünf. Bei den Masters sammelten die erfahrenen Athleten fleißig Podestplätze. Bernd Annecke gewann den Weitsprung der M65 mit 4,08 Metern. Lothar Salbert feierte gleich drei Tagessiege. Besonders beeindruckend war sein Hammerwurf auf 18,71 Meter, der gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord bedeutete.
Bei den Mädchen der W10 fehlte der Staffel nur ein Wimpernschlag zum Podest. Mathilda Detzner, Maja Müller, Velimira Nikolova und Simona Kireva liefen über 4x50 Meter in 33,73 Sekunden auf Rang vier. Für großen Jubel sorgte anschließend Mathilda Detzner im Ballwurf. Mit starken 37,70 Metern gewann sie den Wettbewerb und verbesserte gleichzeitig den Vereinsrekord.
In der W11 sprintete Luise Charlotte Jöde mit neuer Bestleistung von 7,59 Sekunden auf einen hervorragenden dritten Platz im Finale über 50 Meter. Anna Lena Lieding steigerte sich über 800 Meter deutlich und erreichte in 3:32,15 Minuten Rang sechs. Über 2000 Meter zeigte Svea Felgenhauer in der W12 ein couragiertes Rennen und belegte mit 9:14,48 Minuten den vierten Platz.
Gleich zweimal durfte Anastasia Zimmermann in der W13 aufs Podest. Im Hochsprung gewann sie mit übersprungenen 1,30 Metern, im Weitsprung sicherte sie sich mit 4,36 Metern Platz drei. In der W14 sprang Ronja Dreiling im Dreisprung mit 7,91 Metern zu Rang zwei.
Für einen Doppelerfolg sorgten die Athletinnen der W15 über 300 Meter. Alina Velibekov sprintete in 46,58 Sekunden zum Sieg, direkt dahinter lief Lynn Schmidt in 49,19 Sekunden auf Platz zwei. In der weiblichen U18 glänzte Luisa Marie Kloß über 200 Meter mit neuer Bestleistung und einem starken Sieg in 26,92 Sekunden. Maja Velibekov belegte mit 29,08 Sekunden Rang sechs. Nele Henrike Bender sprang in derselben Altersklasse mit starken 5,34 Metern ganz oben aufs Podest.
Bei den Frauen überzeugte Clara Luca Sommer mit Platz zwei über 200 Meter in 29,08 Sekunden. Über 800 Meter erkämpfte sie sich zusätzlich Rang drei in 2:50,49 Minuten. In der Mastersklasse dominierte Julia Dreiling das Feld mit vier Tagessiegen. Besonders stark präsentierte sie sich über 100 Meter, die sie in schnellen 13,67 Sekunden gewann.
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